Unveröffentliche Leserbriefe an die SPEX – Dirty Beaches & der Dreampop

Dream Pop: Sweet 17

Unregelmässig hier unveröffentliche Leserbriefe an die SPEX Redaktion, alleine der gekränkten Eitelkeit wegen. (Wer auch noch welche im Keller hat, schickt sie mir gerne) Hier einer zum Jahresrückblick im Januar Heft 2013, in dem Max Link Dirty Beaches mit “Dream Pop” assoziiert.

Stattdessen werden in der aktuellen SPEX (März 2013) solch kritische und erhellemde Leserbriefe wie diese hier veröffentlicht:

Betreff Toco III
“Wenn man in der Popmusikwelt in Deutschland gerade sehr angesagt ist, dann landet man auf dem Titel der Zeitschrift SPEX”

oder:
Betreff Kendrick Lamer
“Welch grossartige Rezension zum Kendrick Lamer Album in der aktuellen Spex”

*****

von joe_le_taxi@gmx.net
an: email: leserbriefe@spex.de
1.1.2013

Betreff: dream pop, 12/12

Lieber Max Link,

gern teile ich ihre Dream Pop Assoziationen, errinnere ich mich noch gut an ein furchtbar langweiliges “Beach House” Konzert in der Volksbühne im Herbst bei dem ich nach genau 3 Songs das Gefühl hatte – frei nach Neil Young: “it´s all one song, you know” – aber leider kein besonders interessanter.

Allerdings möchte ich in die in ihrer Liste erwähnten dirty beaches ausdrücklich ausnehmen. Wer die letzten Punk Singles “Style Eye”, das album “badlands” und vor allem die psych-rock Konzerte im Kater Holzig und im West Germany in Berlin gesehen hatte, sah, dass von den minimalistischen Ambient, an Wong Kar – Wai Fillmusik Elementen wenig übrig ist und dirty beaches´Alex Zhang Hungtai jetzt eher an Stooges oder Suicide erinnert – im letzten Konzert spielte er sogar Hip Hop Sounds – im Kater experimentierte er mit Free Jazz: eine konsequente und alles andere als lineare Entwicklung – far far away from Dream Pop.

Sprachlich passt es natürlich. Doch halte ich die dirty beaches für die Entdeckung der letzten Jahre und glaube dass noch viel von ihm zu erwarten sein wird und er sollte gerade wegen der unglaublichen Bandbreite nicht in eine Schublade geworfen werden, schon gar nicht in den des dream pop

Auch wenn es etwas krümelkackerisch wirkt.

Nachzuhören unter dirtybeaches.bandcamp.com

****

Hier zum Schluss ein typischer dream pop song

speedway king:

Es ist schade: Wahrscheinlich werden die Dirty Beaches ähnlich wie schon die Peaking Lights oder aktuell die Ducktails erst dann wichtig und relvant für die SPEX (siehe den Artikel in der aktuellen Spex über das schwache neue Album der Ducktails) wenn sie bei DOMINO gelanded sind – und dann wahrscheinlich die besten Alben schon hinter ihnen liegen oder das Label die Tracks für den Popmarkt zurechtgestutz hat.

So jetzt genug der Larmoyanz.

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